Kann mir mal einer erklären, warum jeden feuchten Sommer Horden von Nacktschnecken meine Terassentür hochglibbern? Ich meine, was wollen sie da - im Rolladenkasten landen? Riecht es da oben gar nach Salat? Ist das eine Art Schneckenextremalpinismus, meine Terrassentür quasi die Schicksalstür der Nacktschnecken? Oder geht es gar ums Eingeklemmt werden und einen Heldentod sterben?
Ich verzichte bei diesem Thema besser auf dokumentierende Fotos.
Susanne Ackstaller am Sonntag, 20. Juli 2008 um 22:58 Uhr
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Ich müsste mich was schämen, weil ich ein so grässlich unambitioniertes Weblog schreibe. Völlig unbedeutend, und das schon von Anfang an. Nein, stimmt nicht: Einmal - anno 2002 - wurde ich von Lyssa erwähnt, die es mittlerweile ja doch ziemlich weit gebracht hat, während ich immer noch ... genau. Das freut mich immer noch, schließlich verirrt sich dadurch alle vier bis sechs Wochen ein zusätzlicher Leser hierher.
Irgendwie sollte ich irgendwann endlich damit anfangen, eine bessere Blog-PR zu machen - damit dann wiederum mein Blog PR macht. Ihr versteht?! Dringend muss ich mehr Stöckchen werfen und Besucher für Blogankings sammeln, damit auch diesem Textblögchen irgendwann ein richtiger Blog wird. Immerhin twittere ich manchmal neue Blogpostings, meistens allerdings vergesse ich darauf. Wo soll das noch hinführen? Nirgends, vermutlich.
Apropos: Bei Twitter zeige ich ja dasselbe seltsame Verhalten. Völlig sinn- und zweckbefreites Dahingetwittere, meistens sogar ohne Hintergedanken, von ein paar mal abgesehen ...
Eieiei. Gut, dass das Internet niemals vergisst und dass Google alles dokumentiert, fein säuberlich, sonst wäre ich schon längst im Datennirwana untergegangen.
Susanne Ackstaller am Sonntag, 20. Juli 2008 um 21:09 Uhr
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Das Internet. Unendliche Weiten. Erst kürzlich zählte eine unabhängige hochrangige wissenschaftliche Elite-Studie 34.578.290 Milliarden und eine Seite. Und genau diese letzte Seite habe ich letzthin über allerhand Umwege entdeckt, Gott sei Dank: Den Taubenvergrämer aus Leidenschaft. Genau.
Ihr wisst nicht, was ein Taubenvergrämer ist? Ich auch nicht. Aber ich bin just dabei es zu entdecken. Seine Leidenschaft für die Loreley kenne ich nun schon, ebenso das Bermudadreieck vor der Haustür. Aber ich lese nicht los, bevor ich nicht sein Geheimnis ergründet habe.
Dauert hoffentlich noch ne Weile.
Susanne Ackstaller am Samstag, 19. Juli 2008 um 01:40 Uhr
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Ja, ich geb’s zu: Anfänglich hatte ich ein paar ... Ressentiments. Die roten Lederhandschuhe, die die Kabinencrew trägt, fand ich schon ziemlich schräg. Und so manches Flugzeug wirkt ja, als ob man es erst kürzlich von den Kubanern abgekauft hätte. Aber mittlerweile habe ich sie doch ein wenig ins Herz geschlossen, die Air Berlin. Ohne lauwarme Laugenstange geht ja schon gar nichts, auf keinen Fall ein Flug ins innerdeutsche Ausland. Mit roten Schokoherzen habe ich mir über so manchen Blutzuckereinbruch hinweggeholfen. Der Shabby Look hat auf den zweiten Blick durchaus auch seinen Charme, ebenso wie das Wellblechterminal der Air Berlin in Berlin Tegel. Und die respektlosen, neoliberalen Ansichten von CEO Joachim Hunold, von denen ich an Bord im Vorwort des Kundenmagazins lesen durfte - die waren so grandios politisch unkorrekt und undiplomatisch, dass es eine wahre Freude war.
Susanne Ackstaller am Freitag, 18. Juli 2008 um 16:04 Uhr
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Rein zufällig bin ich über diese Seite gestolpert, doch die Idee fasziniert mich: Ein Filmprojekt, das anlässlich der 20. Wiederkehr des Tag des Mauerfalls einen ganzen Tag Berlin zeigen will. Jeder Berliner, aber auch jeder Besucher ist eingeladen, “sein” Berlin zu drehen, um ein schillerndes, vielschichtiges Bild von Deutschlands einziger wirklicher Metropole zu zeigen und dieses Kaleidoskop außerdem für kommende Generationen zu bewahren.
Tolle Idee. Hier geht es zur Website.
Susanne Ackstaller am Mittwoch, 16. Juli 2008 um 23:01 Uhr
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