10 / 2005


Ich musste einfach eine Mail schreiben

Guten Tag,

heute erhielt ich Ihren neuesten Newsletter zum Thema „Happy End“.

Als Fachfrau für Unternehmenskommunikation muss ich sagen: Einen noch unpassenderen, ja geschmackloseren Namen hätten Sie für Ihr Produkt rund um Patienten- und Organspendeverfügungen, Tod und Testament nun wirklich nicht wählen können. Verstehen Sie mich nicht falsch – das Produkt ist sicherlich sehr sinnvoll. Aber Ihr Marketing ist, mit Verlaub, völlig daneben. Im Kollegenkreis waren wir uns einig: Wie können Sie ein solches Produkt „Happy End” nennen – das ist ja gerade zu grotesk und mehr als zynisch, wenn ich an schwere Krankheiten oder Organspende denke.

Und „Happy End” als Geschenkidee – ich bitte Sie: Soll ich das meiner Oma unter den Weihnachtsbaum legen? Halten Sie das für ein Geschenk, das Freude macht?

Liebes Team von xxx, bitte engagieren demnächst einen Profi, wenn es um die Namensentwicklung, Kommunikation und Vermarktung Ihrer Produkte geht – sonst gibt es, fürchte ich, ein „unhappy end” vom Feinsten.

Internette Grüße - Susanne Ackstaller.

Susanne Ackstaller am Samstag, 22. Oktober 2005 um 00:34 Uhr

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Happy End?

„Mit „Happy End” erhalten Sie eine Art Leitfaden für alle Angelegenheiten, die in Sachen “schwerster Krankheit, Tod und Erbschaft” auf Sie zukommen können und wie Sie diese ganz nach Ihren Wünschen steuern können.”

„Happy End” - na, das ist ja ein ganz geschmackvoller Produktname, wenn es um - Zitat aus dem Unternehmens-Newsletter - „Vorsorgevollmacht, Patientenverfügung, Betreuungsverfügung und Organspendeverfügung” geht.

Und weiter unten dann:

„Neu gibt es „Happy End” jetzt auch als Geschenkidee mit 2 harmonisierenden DVDs zur Auswahl:

1. Musik und Bilder für tiefe Entspannung
Weiche Gitarrenklänge und sanfte Orchesteruntermalung.

[ ... ]

2. Kaminfeuer Impressionen und entspannende Musik
Gönnen Sie sich zwischendurch mal etwas Zeit zum Relaxen. Kaum etwas ist so entspannend wie das Beobachten lodernder Flammen über glühendem Holz. Wandeln Sie Ihren Fernseher in einen behaglichen Kamin um und lassen Sie die Seele beim wohligen Knistern des Feuers und stimmungsvoller Musik baumeln.”

Ich bin immer noch sprachlos. Un-glaub-lich.

 

Susanne Ackstaller am Freitag, 21. Oktober 2005 um 19:15 Uhr

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Live von der Buchmesse

Mann, wäre ich gerne dort - statt hier an irgendwelchen Dödeltexten rumzupfriemeln. Immerhin bloggen Kolleginnen live von der Buchmesse. Das ist fast so schön, wie selber dabei sein. Leider nur fast:

www.texttreff.de/messe/

Reinlesen!

Susanne Ackstaller am Donnerstag, 20. Oktober 2005 um 19:08 Uhr

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Die Maus und ich

Jaja, das Landleben hat auch seine Schattenseiten. Mäuse in Gästebädern (Gott sei dank nur dort!) zum Beispiel.

Was tut die tapfere Landfrau? Sie kauft eine Lebendfalle für Mäuse. Und fängt die Maus. Ganz klassisch mit einem Stückchen Käse.

Ja, so geht das. ;-)

Susanne Ackstaller am Donnerstag, 20. Oktober 2005 um 11:29 Uhr

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Sie haben (Schnecken)Post

Heute um genau 13.05 Uhr kam die Post. Und mit ihr ein Brief meines früheren Arbeitgebers, ich möchte mich doch bitte heute (heute!) von 8.30 bis 13.00 zu einem Einführungsseminar für Wiedereinsteigerinnen nach der Familienpause einfinden. Und zwar verbindlich.

Mal davon abgesehen, dass ich außer einer Geburtspause von genau fünf Tagen nie ausgestiegen bin, kam der Brief um genau fünf Minuten zu spät, um wenigstens das Ende dieser sicherlich sehr spannenden Veranstaltung rund um „Wie logge ich mich ein?”, „Was ist ein User?” und „Wie arbeite ich mit Outlook?” zu erleben. Wie schade.

Susanne Ackstaller am Mittwoch, 19. Oktober 2005 um 23:07 Uhr

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